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Lisa Trautmann: Adieu Cliché – Das wird doch eh nichts!

„Das wird eh nichts.” – „Hast du dir das gut überlegt?” – „Oha … also ich würde das ja nicht machen.”

Irgendwie scheint mein komplettes Umfeld immer eine ziemlich deutliche Meinung darüber zu haben, was ich so vorhabe. Am bemerkenswertesten finde ich die Tatsache, dass viele anscheinend mit hellseherischen Fähigkeiten gesegnet sind und schon vorher wissen, ob mein Vorhaben gelingen wird. Gleichsam wird mir die jeweilige Einschätzung natürlich auch ungefragt mitgeteilt. Was mich früher immer sehr verunsichert hat und nicht nur einmal von einem Vorhaben abgehalten hat, wird heute mit einem Schulterzucken abgetan. Denn wenn ich eines in den vergangenen Jahren gelernt habe, dann, dass die Prämisse immer lauten sollte: Selbst ausprobieren und Erfolg haben oder scheitern! So oder so kann man immer mit erhobenem Kopf und ordentlichem Learning weiter marschieren, oder?

Deshalb rufe ich ganz laut: Adieu Cliché an alle Schwarzmaler, Madig-Macher und negativen Menschen!

Deshalb rufe ich ganz laut: Adieu Cliché an alle Schwarzmaler, Madig-Macher und negativen Menschen! Als ich beschloss, mich selbstständig zu machen, lautete die erste Hürde: Gründungszuschuss! Ich war mir sicher, dass ich es ohne die Finanzspritze zwar auch schaffen würde, mit der Förderung aber viel entspannter und ohne Existenzängste an die Sache herangehen könnte. Genau vier Wochen hatte ich Zeit, mich in das Thema einzuarbeiten, meinen Businessplan zu schreiben und den Antrag beim Arbeitsamt zu stellen. Ihr könnt euch vorstellen, dass mir allein schon aufgrund des bescheidenen Zeitfensters ordentlich die Pumpe ging. Als mich meine Sachbearbeiterin dann auch noch mit den Worten „Das wird nicht funktionieren” aus dem Beratungsgespräch entließ, war ich zunächst unglaublich enttäuscht … und dann unglaublich wütend und motiviert. Was hier nicht funktioniert, würden wir ja mal sehen, dachte ich mir, und nahm die Herausforderung an. Es war eine harte und extrem stressige Zeit, aber tatsächlich habe ich den Gründungszuschuss dann bekommen, gemeinsam mit einer netten Email meiner Sachbearbeiterin, in der sie mir alles erdenklich Gute für meinen Lebensweg wünschte. Es gab und gibt freilich noch mehr vergleichbare Situationen in meinem Leben, doch hier bin ich besonders stolz, dass ich weder auf Sprüche noch die Meinung anderer gehört habe, sondern mein Ding erfolgreich durchgezogen habe. Rat holen, ist erlaubt und jeder soll seine ehrliche Einschätzung geben. Man darf aber nie vergessen, ganz zum Schluss auf sein Herz zu hören und daran zu denken, dass Mut meistens belohnt wird und Scheitern einen nur noch mehr wachsen lässt.

 

Sonst blicken wir am Ende unseres Lebens auf viel zu viele Was-Wäre-Wenns zurück
anstatt auf zahlreiche Das-War-Einfach-Der-Hammers

 

Eure Lisa
Team Journelles

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